bullet1 Sind Sie sich sicher?   Wer ist betroffen?

Welche Kinder können betroffen sein?

In der Familie, im Kindergarten und in der Schule erleben wir Kinder, die ...

· sehr unruhig und fordernd sind
· keinen festen Schlafrhythmus entwickeln
· häufig Wutanfälle haben und aggressiv sind
· überängstlich und sehr schreckhaft sind
· neue Situationen vermeiden
· ungeschickt sind und oft hinfallen
· noch gelegentlich ins Bett machen
· alle Aufgaben nur sehr langsam bewältigen
· häufig auf Zehenspitzen gehen
· sich von jeder Kleinigkeit ablenken lassen und nicht still sitzen können
· beim Malen oder Schreiben immer den Kopf abstützen müssen
· Stifte nur sehr verkrampft halten
· beim Schreiben die Zeilen nicht halten können, Buchstaben ver-drehen oder auslassen
· trotz offensichtlich vorhandener Intelligenz Lern- und Verhaltensprobleme entwickeln
· sehr ungern lesen und dabei schnell ermüden

Alle diese Merkmale u.a. können typische Auswirkungen einer Reihe von fortbestehenden frühkindlichen Reflexen sein, die bei einem Schulkind nicht mehr vorhanden sein dürfen. Sind sie dennoch vorhanden, so hindern sie die Augen, Ohren, die Denk- und Verstehensprozesse und allgemeinen Körperbewegungen des Kindes daran, so mühelos und koordiniert zusammen zu arbeiten, wie sie es sollten.

Studien haben ergeben, dass bei einem hohen Prozentsatz der Kinder mit durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Intelligenz, die spezifische Probleme in einem oder mehreren Bereichen haben, die durch bisherige Bemühungen und / oder herkömmliche Therapieprogramme nicht behoben werden konnten, noch eine Reihe frühkindlicher Reflexe wirken. Diese zu entdecken, eröffnet ganz neue Chancen, diesen Kindern zu helfen, indem an den Ursachen und nicht an den Symptomen angesetzt wird.

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